Sehr inspirierender Vortrag: Michael Stephens stellt neue Trends und Technologien (nicht nur) für öffentliche Bibliotheken aus der Sicht seines Modells der Hyperlinked Library vor.
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Hyperlinked Library: Trends und Technologien23. April 2012 von Jens Wonke-StehleSehr inspirierender Vortrag: Michael Stephens stellt neue Trends und Technologien (nicht nur) für öffentliche Bibliotheken aus der Sicht seines Modells der Hyperlinked Library vor.
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Übernahme von Treffern in Literaturverwaltungsprogramme1. Februar 2012 von weinerthIn vielen Datenbanken können die Literaturangaben von Rechercheergebnissen übernommen werden, um sie anschließend in einem Literaturverwaltungsprogramm für die Erstellung von Literaturlisten leicht zur Hand zu haben. Dafür häufig verwendete Programme sind: Citavi, Endnote, RefWorks, Mendeley oder Zotero. Zotero ist eine freie Software, die plattformunabhängig eingesetzt werden kann, da sie als Erweiterung im Firefox installiert wird. Es stellt eine gute Alternative zu den Produkten der kommerziellen Anbieter dar. Zotero liest bibliographische Daten von Webseiten wie Google Scholar, arXiv.org oder Online-Bibliothekskatalogen, z. B. dem GBV oder dem WorldCat aus. Auch aus Fachdatenbanken der Anbieter EBSCO und Proquest können Metadaten leicht übernommen werden. Aus der Webseite werden die Daten des Treffers mit Hilfe von COinS, einem sogenannten Mikroformat, das sich in einem für die Anwender unsichtbaren HTML-Element versteckt, an Zotero übermittelt. In unserem Dokumentenserver eDoc.ViFaPol haben wir als Test für die gesamte ViFaPol COinS bereits eingebunden, so dass man dort nun leicht mit einem Klick Metadaten in Literaturverwaltungsprogramme übernehmen kann. (Über das Vorgehen haben wir hier kurz gebloggt.) Zotero bietet den Import der Daten neben COiNS über folgende Metadatenformate an: RIS, BibTeX, EndNote, MODS, RDF, Refer/BiblX, Unqualified Dublin Core RDF. Die Einträge in Zotero können mit Schlagwörtern, Notizen und weiteren Metadaten versehen werden und die erstellten Literaturlisten kann man in verschiedenen Zitationsstilen darstellen. Zotero ist offen für Erweiterungen. So können beispielsweise Benutzer Zitationsstile und Entwickler weitere Parser hinzufügen. (Weiteres unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Zotero). Eine sehr gute Gegenüberstellung der verschiedenen Literaturverwaltungsprogramme bietet übrigens der Vergleich von Astrid Teichert, Thomas Stöber und Dörte Böhner: http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/de/service/literaturverwaltung/downloads/vergleich.pdf qualitative Nutzerforschung – in Bibliotheken31. Januar 2012 von Jens Wonke-StehleManchmal ist privates und berufliches schwer zu trennen: Für mein Studium beschäftige ich mich mit Bibliotheksbau und der Frage, wie man eine Bibliothek planen kann, die das Lernen unterstützt. Eigentlich geht es dabei um Physisches wie Grundriss, Klima, Möblierung. Aber das Bibliotheksgebäude ist nur ein Aspekt, dazu kommt die Konzeption der Verzahnung mit mit allen erreichbaren elektronischen Beständen. Und hier treffen sich Berufliches und Privates – denn das komfortable Erreichen elektronischer Bestände ist DIE Aufgabe eines Rechercheportals. In beiden Bereichen sind Nutzerstudien wichtig. Sehr inspirierend finde ich die Vorstellung qualitativer Methoden der Nutzerforschung in Bibliotheken von Studierenden von Prof. Ursula Schulz an der HAW Hamburg. In einer Reihe von Filmen auf youtube stellen sie Heransgehensweisen vor, die über die meist als erstes in Betracht gezogenen Befragungen hinausgehen: Teil 1: Photo Survey Teil 2: Die Black-Box-Methode Teil 3: Walking in the customer’s shoes Teil 4: Design Workshop Teil 5: Mapping Diaries Und etwas textbasierter, aber nicht weniger empfehlenswert: eDoc-Top Ten 201121. Dezember 2011 von Jens Wonke-StehleDas Jahr ist noch nicht ganz zu Ende, aber angespornt durch Isabella Meineckes Bericht über die Statistiken der Dokumentenserver der Stabi habe ich die (bisherigen) Top Ten PDF-Downloads auf unserem Repositorium eDoc.ViFaPol ermittelt. In Klammern stehen jeweils die Vorjahreswerte. Auch insgesamt scheinen sich die Zugriffszahlen erfreulich deutlich erhöht zu haben. Aber darüber berichte ich ausführlicher im neuen Jahr. Top Ten 2011
URNs für eDoc.ViFaPol dürfen ab sofort vergeben werden23. November 2011 von weinerthDer Dokumentenserver eDoc.ViFaPol ist technisch überarbeitet und zu einem eigenständigen Modul des Rechercheportals ViFaPol ausgebaut worden. Siehe auch Blogeintrag vom Februar: Als nächste Ausbaustufe ist der Erwerb des DINI-Zertifikats 2010 geplant, dem Gütesiegel für Dokumentenserver. Es ermöglicht die Aufnahme in internationale Repositorien-Netzwerke. Eine Voraussetzung für den Erwerb des DINI-Zertifikats ist es, die Möglichkeit zu schaffen, Dokumente mit persistenten Adressen zu versehen. Persistente Adressen, wie z. B. URNs garantieren stabile Referenzen auf die Dokumente und ermöglichen so eine dauerhafte Auffindbarkeit. Wir holen gerade die Einverständniserklärungen unserer Projektpartner ein, damit wir für die auf eDoc-ViFaPol gespeicherten Dokumente die Beantragung der URNs bei der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in die Wege leiten dürfen. Somit wäre ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung DINI-Zertifikat 2010 getan. Weitere Informationen zu URNs sind auf den Seiten der DNB zu finden: Open Data und das Open Government Camp 2028. September 2011 von Jens Wonke-StehleMorgen beginnt das Open Government Camp 2011 mit einer Abendveranstaltung bevor am 30.9 das eigentlich BarCamp startet. Die Session-Vorschläge sehen interessant aus und auch auf twitter beginnt das hashtag #ogc11 aktiver zu werden. Mit über 250 Teilnehmerinnen ist das OpenGovCamp etwa doppelt so groß wie das letzte BibCamp, das ich in sehr guter Erinnerung habe. Ich bin sehr gespannt, wie die Unterschiede zwischen einem ~verwaltungsmodernisierungsbewegten und einem ~bibliothekenmodernisierungsbewegten Camp aussehen.
Mehr zu Open Data, einer wichtigen Komponenten von Open Government, im Film der Open Knowledge Foundation: 31.000 Inhaltsverzeichnisse erfasst und bereits nutzbar12. September 2011 von Jens Wonke-StehleZur Anreicherung von Suchergebnissen mit ergänzenden Daten hat die Senatsbibliothek Berlin Inhaltsverzeichnisse von 31.000 Bänden kommunalwissenschaftlicher Literatur aus den Jahren 1991 bis 2009 gescannt und den Volltext mit OCR erkannt. Dies hilft gerade bei Sammelbänden oder Tagungsberichten sonst üblicherweise in Katalogen nicht erfasste Artikel zu entdecken oder bereits vor der Bestellung eines Titels über das Inhaltsverzeichnis einen Eindruck von seiner Brauchbarkeit für die eigene Forschungsfrage zu bekommen. Wir wollen die erfassten Inhaltsverzeichnisse bei der Neuentwicklung der ViFaPol standardmäßig zu den Ergebnissen anzeigen. Bereits jetzt können sie aber schon genutzt werden: Die Senatsbibliothek ist als Teil der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) Mitglied im Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlins (VÖBB). In dessen Verbundkatalog https://www.voebb.de (in der Suche den Bezirk „ZLB“ auswählen) sind die Digitalisate in der Einzeltrefferanzeige verlinkt. Einen zusätzlichen Sucheinstieg bietet dandelon.com (Über „Einstellungen“ die Suche auf Senatsbibliothek fokussieren). Hier kann eine Volltextsuche in den Inhaltsverzeichnissen abgesetzt werden. Aus den nach Relevanz gerankten Treffern in dandelon führt der Link „Nachweis in Bibliotheken“ wieder zurück in den Katalog des VÖBB. Zum Weiterlesen:
Mikroformate, Dublin Core und viel Experimentieren11. Juli 2011 von Jens Wonke-StehleIn den letzten Wochen haben wir mit der Einbindung von Metadaten in Einzeltrefferanzeigen experimentiert. Unser Ziel war, das man die bibliographischen Daten eines Treffers möglichst komfortabel mit einem Klick in Literaturverwaltungssysteme wie Mendeley, Citavi, Zotero und RefWorks zu übernehmen können sollte. Alle vier betrachteten Systeme bieten dafür Browserplugins an, die Metadaten aus Webseiten im COinS-Format lesen können. Medium: COinS
und nun als CoinS: <span title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc& rft.title=Prototyping+%E2%80%93+the+old+school+way&rft.creator=Wonke-Stehle%2C +Jens&rft.subject=Prototyping&rft.description=Ein+Bericht+%C3%BCber+die+ Nutzung+von+Papierprototypen+zur+Entwicklung+des+Rechercheportals+ViFaPol.& rft.date=2011-04-20&rft.type=generic&rft.format=text&rft.source= http%3A%2F%2Fprojektakte.sub.uni-hamburg.de%2Fuser-studies%2Fprototyping-the-old- school-way%2F&rft.language=ger"> </span> Datenschema: Dublin Core rft_val_fmt info:ofi/fmt:kev:mtx:dc
erkennen kann, verwenden wir ein Dublin Core Metadatenschema. Alternativ wären für COinS auch Schemata rein für Monographien oder Artikel möglich gewesen, da wir aber einen einheitlichen Weg gehen wollten (Ein Schema für alle Dokumententypen), werden wir diese Unterscheidung über des “type”-Element treffen. Der Krise beibringen, auf den Namen Chance zu hören… In Zukunft wollen wir Mikroformate portalweit für die ViFaPol einführen. Als Testfall haben wir eDoc.ViFaPol, unseren auf OPUS 3.2 basierenden Dokumentenserver ausgewählt. Die Einbindung von COinS war erstmal kein Problem. Was uns aber Nerven gekostet hat, war das Testen der Darstellung der übermittelten Metadaten durch die Literaturverwaltungssysteme. Zunächst erschien es, als gäbe es große Abweichung und als würden einige Felder hartnäckig misinterpretiert (vor allem der Dokumententyp). Der Lösung sind wir dann durch systematischen Austausch von Teilen des Quelltextes der Einzeltrefferanzeigen näher gekommen: sowohl Mendeley als auch Zotero können über CoinS hinaus auch Daten aus <meta>-Tags im <head>-Berich von HTML-Seiten auslesen und bevorzugen diese vor später im Quelltext auftauchenden Auszeichnungen. Beispiel: <meta name=”DC.Creator” content=”Wonke-Stehle, Jens”> <meta name=”DC.Date” content=”2011″> <meta name=”DC.Format” content=”text”> <meta name=”DC.Source” content=”http://projektakte.sub.uni-hamburg.de/ user-studies/ <meta name=”DC.Language” content=”ger”> <meta name=”DC.Title” content=”Prototyping – the old school way”> <meta name=”DC.Type” content=”generic”> Und nun? ViFaPol in BASE – und umgekehrt30. Juni 2011 von Jens Wonke-StehleSeit dem 27.6.2011 liefert unser Volltextserver eDoc.ViFaPol seine Metadaten über eine OAI-PMH-Schnittstelle an BASE, die weltweit größte Suchmaschine für frei zugängliche wissenschaftliche Texte und ergänzt den dort bereits gesammelten Bestand um Veröffentlichungen deutscher politik- und verwaltungswissenschaftlicher Forschungsinstitute.
Deshalb wird der BASE-Index im Zuge der Überarbeitung der ViFaPol als eine neue Quelle in unsere Metasuche aufgenommen werden. Ursprünglich hatten wir geplant, selber einen Metadaten-Harvester aufzusetzen, mit Blick auf die jetzt schon sehr gute und sich zudem täglich erweiternde Quellenlage von BASE erscheinnt mir der jetzt gewählte Weg wesentlich sinnvoller. Darüberhinaus sind meines Erachtens kooperativen Ansätze und die Vermeidung von Insellösungen der beste Weg, den möglichst unkomplizierten Zugang zu Volltexten zu ermöglichen und damit auch Open Access zu Fördern. Ein kleiner Ausblick: Als nächstes werden wir alle Einzeltrefferanzeigen auf eDoc.ViFaPol mit maschinenlesbaren Metadaten im COinS-Format versehen, um so die Übernahme in Literaturverwaltungssysteme wie Mendeley, Citavi, Zotero und RefWorks zu erleichtern. … und wofür Sie noch nie Gummibärchen bekommen haben!15. Juni 2011 von Jens Wonke-Stehle
Vielen Dank für Eure Anregungen! PS.: Feedback gerne immer auch hier . |
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